Der 36m lange WISSENMACHTGESUND–ULF - auffälliger Botschafter

Heute Gesundheit von morgen leben!

 Die gemeinnützige Privatstiftung WISSENMACHTGESUND lud zur Präsentation der neu gestalteten „Heute Gesundheit von morgen leben - Straßenbahn, ein ULF der Wiener Linien im Total-Look, mit anschließendem Pressegespräch und Pressefrühstück am 27. August 2014, 10:30 Uhr am Karlsplatz (Bedarfshaltestelle, Schleife) nahe dem Otto-Wagner-Pavillon,1010 Wien.

WISSENMACHTGESUND konnte heuer die junge österreichische Fotokünstlerin Eva Kees für die Gestaltung des Verkehrsmittels gewinnen. Ihre ausdrucksstarken Fotos und die Grafik der EGW auf der künstlerisch gestalteten Straßenbahn, die für ein Jahr Imageträger für einen ausgewogenen Lebensstil sein wird, sollen als „Hingucker“ auf die Thematik aufmerksam machen: Vorsorge - Ernährung – Bewegung.

Prominenter Pate der Wissen macht gesund Bim Fred Jaklitsch von den „Seern“: „ Mir ist dieses Anliegen sehr wichtig, schließlich möchte auch ich mich so lange es irgendwie geht gesund erhalten. Mit Bewegung und ausgewogener Ernährung, ein bißl aufpassen und Motivation durch meinen sportlichen Sohn klappt es auch meine Körperfülle nicht ausufern zu lassen.“

Zum Talk wurden interessante Gäste aus Politik, Medizin, Wirtschaft, Sport und Kunst eingeladen, die die Thematik „Vorbeugen ist besser als heilen“ mittragen, um mögliche Krankheiten und Leiden hintanzuhalten.

Dazu Gesundheitsstadträtin Maga Sonja Wehsely, die aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig Ihr Kommen zum Pressegespräch absagen musste, jedoch per Telefon Grüße und gute Wünsche für diese überaus wichtige Initiative und ihre Botschaft übermittelt hat: "Einseitige Ernährung, wenig Bewegung und Stress im und außerhalb des Berufslebens gehen zu Lasten der Gesundheit. Wien ist eine lebenswerte Stadt mit einer hervorragenden Gesundheitsversorgung für alle, unabhängig von ihrem Einkommen, Geschlecht, Alter oder ihrer Herkunft. Die Wiener Gesundheitsförderung mit ihrer umfassenden Erfahrung und der breiten Palette an Projekten, die neben klassischen Gesundheitsthemen wie ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung und seelischem Wohlbefinden auch soziale Aspekte berücksichtigen, leistet hier einen wichtigen Beitrag, das Gesundheitsbewusstsein und die Gesundheitskompetenz der Wienerinnen und Wiener zu stärken. Menschen mit hoher Gesundheitskompetenz leben gesünder und müssen seltener ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen zu, denn die Kindheit ist eine entscheidende Lebensphase, in der wichtige Weichenstellungen in Hinblick auf Ernährungsverhalten und Freude an der Bewegung gesetzt werden.
Jede und jeder Einzelne kann aktiv werden und den Schritt in ein gesünderes Leben machen - für ein besseres Lebensgefühl. Und wer sich abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, kann viel dazu beitragen gesund zu bleiben."

 Gesellschaftlich wichtige Themen in der Öffentlichkeit präsent zu machen und damit dafür zu sorgen, dass sie wahrgenommen werden, das ist der Beweggrund, warum die Gewista zu den Partnern der ersten Stunde von Wissen macht gesund gehört.

„Die langjährige Zusammenarbeit der Gewista mit den Wiener Linien und „Wissen macht gesund“, so Gewista CEO KR Karl Javurek, „hat sich bestens bewährt und wir freuen uns die Aktion auch dieses Jahr wieder zu unterstützen. Öffentliche Verkehrsmittel werden immer stärker genutzt und dadurch erfährt Transport Media eine enorme Aufmerksamkeit, die wir „Wissen macht gesund“ sehr gerne zur Verfügung stellen. Generell sind Brandings an ULFs, Bussen, U-Bahnen und den Stationen sehr reichweitenstark und optimal geeignet um auf soziale Anliegen, die alle betreffen, aufmerksam zu machen.“

 Für die Wiener Linien Dipl. Ing. Johann Richter: „Unseren Mitarbeitern zu zeigen, dass uns Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden am Herzen liegen, ist uns wichtig. Wir stellen Coaches zur Wissensvermittlung im Zusammenhang mit Ernährung und Sport zur Verfügung.Eine soeben durchgeführte Studie hat ergeben, dass sich das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln positiv auf die Gesundheit auswirkt, da mehr zu Fuß gegangen wird, Treppensteigen inkludiert.“

 Brigadier Kurt Wagner, Militärkommandant der Stadt Wien: „Dem österreichische Bundesheer ist es gelungen Spaß an der Bewegung, zum Beispiel mit der Möglichkeit zur Ausübung von Ballsportarten, während des Präsenzdienstes zu fördern. Wir sollten den jungen Menschen mit gutem Beispiel vorangehen und Ihnen diese Freude am „Bewegtsein“ auch vorleben.

 Kommunikation und Verbreitung des Wissens zu den wichtigen Vorsorgethemen Bewegung und Ernährung sollen letztendlich dazu bewegen, die Menschen zum Handeln zu „verführen“. Das gelingt am besten, wenn die Freude an ausgewogener Ernährung und Spaß an Bewegung schon von klein auf gefördert werden. Herzkreislauferkrankungen sowie einige Krebserkrankungen und Diabetes Typ 2 könnten somit reduziert werden.

Prim. Univ. Prof. Dr. Rudolf PRAGER, Vorstand 3. Med. Abtg. Stoffwechselerkrankungen u. Nephrologie/Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel: „Diabetes mellitus wurde bereits von der WHO als gefährlichste, nicht infektiöse Erkrankung apostrophiert. Ansätze gegen diese Entwicklung sind bereits im Kinder- und Jugendalter gefragt. Es muss ein völlig neues Ernährungsbewusstsein mit einer Umstellung der bisherigen Ernährungsgewohnheiten global erreicht werden. Besonders kalorienhaltige bzw. zucker- und fetthaltige Ernährung sollten deutlich gelabelt werden. Das Ausmaß der Bewegung im Kinder- und Jugendalter muss weiter gesteigert werden. Ebenso sind gezielte Maßnahmen im Bereich der Ernährungsindustrie gefragt!.“

Prim. Univ. Prof. Dr. Thomas STEFENELLI, Vorstand d. 1. Med. Abtg./Kardiologie Donauspital, führt fort: „Entscheidend ist letztlich das Verhältnis zwischen der Menge, die ich esse und der Menge, die ich wieder verbrauche. Wir haben durch unseren Lebensstil die Verhältnismäßigkeit verloren. Wobei ich hier nicht missverstanden werden will: gesunder Lebensstil ist nicht zu verwechseln mit Askese. Speziell bei Herz- Kreislauferkrankungen spielen als vorbeugende Maßnahmen Bewegung und selbstverständlich auch unsere Ernährungsgewohnheiten eine große Rolle.“

 Unisono weisen beide Mediziner auf den Zusammenhang zwischen Bildung und Lifestyle- Gewohnheiten hin. „Hier muss man ansetzen, wir müssen den Kindern von klein auf die Chance geben, unabhängig von ihrem sozialen Umfeld, Zugang zum Wissen zur Prävention zu ermöglichen und sie bei der Umsetzung dazu unterstützen. „Diskussionen um unser Gesundheitswesen wären rasch beendet, wenn Prävention in den Vordergrund gerückt wird“, so Prof. Stefanelli.

 Mag. Sonja Spendelhofer: „Wir müssen mehr Bewegung in unseren Alltag bringen. In der Schule sollten wir das nicht nur mit mehr Sportstunden erfüllen, wir müssen unseren Kindern auch in den Pausen Freiräume schaffen. Es ist eigentlich unnatürlich und eine Strafe für Kinder 6 Stunden sitzen zu müssen. Auch die schulische Leistung wird durch Bewegung verbessert und die Lust auf ausgewogene Ernährung steigt.“

Prof. Hans Holdhaus: „ Nutzen wir den Bewegungsdrang der Kleinen und Kleinsten und behindern ihn nicht, zeigen wir ihnen doch vor, dass es Freude macht. Die Vorbildwirkung der Eltern wie auch Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen ist nicht zu unterschätzen.

Das IMSB und Wissen macht gesund werden heuer am 16. und 17. September in der Unicredit Sportanlage Kaiserwasser in Zusammenarbeit mit dem Wiener Stadtschulrat Kinder im Pflichtschulalter zwischen 10 und 14 Jahren klassenweise im Rahmen einer Feldstudie zu ihrer Fitness und ihren Bewegungstalenten testen und so Informationen zum Status quo erhalten.“

Mit dabei waren u.a.

Maga Sonja Spendelhofer, Wiener Stadtschulrat - Fachinspektorin für Bewegungserziehung und Sport

Prim. Univ. Prof. Dr. Rudolf PRAGER

Vorstand 3. Med. Abtg. Stoffwechselerkrankungen u. Nephrologie/Krankenhaus Hietzing

Prim. Univ. Prof. Dr. Thomas STEFENELLI

Vorstand d. 1. Med. Abtg./Kardiologie Donauspital

Brigadier Kurt WAGNER, Wiener Militärkommandant

KR Karl JAVUREK, CEO Gewista Urban Media

Dipl. Ing. Johann Richter und Christian LIEBHART, Wiener Linien

 Prof. Hans HOLDHAUS, Sportwissenschaftler und Leiter des IMSB Austria

Eva KEES, Fotokünstlerin

Fred JAKLITSCH, Bandleader der Erfolgs-Formation „Seer“

Gabriele STRÖCK, Geschäftsführung Ströck Brot

SVS Ströck, Jessica Zlatilova, Österreichs erfolgreichste Tischtennisjuniorin

Martin Sörös, Geschäftsführer der Werner Schlager Akademie

Erich GÖTZINGER führte als Moderator durch die PK.

 

 

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v.l.n.r.: Erich Götzinger, Martin Sörös, Helmut Urbanec, Birgit Habermayer, Eva Kees, DI Johann Richter, KR Karl Javurek, Christian Liebhart, Gabriele Ströck, Jessica Zlatilova, Fred Jaklitsch, Prim. Univ. Prof. Dr. Rudolf Prager, Mag. Sonja Spendelhofer, Prim. Univ. Prof. Dr. Thomas Stefenelli, Prof. Hans Holdhaus



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Eva Kees, Fred Jaklitsch, Gabriele Ströck & Jessica Zlatilova



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DI Johann Richter, KR Karl Javurek & Christian Liebhart



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Eva Kees



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Fred Jaklitsch & Erich Götzinger